Steckbrief - Deutscher Schäferhund




Ursprungsland:  

Deutschland

Verbreitung:        

 

Weltweit mit Schwerpunkt im Mutterland der Rasse. In der Weltunion der Schäferhundvereine (WUSV) sind über 76 Mitgliedsländer aller Kontinente organisiert.

 

Rassegruppe:


 

 

Etwa 18.000 pro Jahr.
Insgesamt über 2 Millionen Zuchtbucheintragungen.
Zurzeit leben in Deutschland 250.000 Deutsche Schäferhunde

Farbe:

Schwarz mit rotbraunen, braunen, gelben bis hellgelben Abzeichen. Schwarz und grau einfarbig.


 

Heutige Verwendung:

Sport- und Familienhund, Dienst- und Schutzhund, Rettungs- und Therapiehund, Blindenführhund, Hütehund

Erziehung:

Absolut notwendig. Konsequenz, Geduld und Verständnis sind gefragt. Sehr lernfähige Gebrauchshundrasse.

Wesen:

Sicher und selbstbewusst, robust, unbefangen, aufmerksam, physisch und psychisch hoch belastbar.

Verträglichkeit:


Gutes und sicheres Sozialverhalten, verträgt sich nach entsprechender Sozialisation sehr gut mit Menschen und Tieren im Familienumfeld.

Fütterung und Pflege:

Fütterung entsprechend Aktivität und Aufgaben mit hochwertigem Fertigfutter. Regelmäßige Fellpflege, entwurmen und impfen.

Bewegung:


Aktiver Hund, der regelmäßige Bewegung (Spaziergänge, schwimmen, Rad fahren, joggen, Hundesport) zu einem ausgeglichenen Wesen braucht.

Gesundheit:

HD-Bekämpfung durch Zuchtwertschätzung und Kontrolle im SV. Lebenserwartung zehn bis zwölf Jahre.

Größe und Gewicht:

Rüden: 60 bis 65 Zentimeter, ca. 30 bis 40 Kilo; Hündinnen 55 bis 60 Zentimeter, ca. 22 bis 32 Kilo.

Welpenpreis:

Für Welpen mit SV-Papieren (kontrollierte Zucht) 600 bis 850 EUR.


 

 

Der Deutsche Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund rangiert weltweit in der Beliebtheitsskala aller Rassehunde unangefochten auf dem Spitzenplatz. Seit 1899 wird die Rasse planmäßig gezüchtet.

 

 

Aus der Idee des Gründers des Vereins für Deutsche Schäferhunde, Max von Stephanitz, einen leistungsfähigen, sicheren und ausgeglichenen Hund zu entwickeln, ist ein internationales Erfolgsrezept auf vier Pfoten geworden. Viele Hunderttausend Mitglieder gehören in 67 Ländern den Vereinen der Weltunion der Schäferhundvereine an. Allein in Deutschland leben zurzeit etwa 250.000 reinrassige Deutsche Schäferhunde mit SV-Papieren. Jahr für Jahr werden rund 20.000 Welpen ins deutsche Zuchtbuch eingetragen.

 

So kommt es nicht von ungefähr, dass die Beliebtheit Deutscher Schäferhunde eine ungeheure Bandbreite umfasst: Vom umgänglichen und sozialverträglichen Familienhund, der Kinder über alles liebt, bis hin zum respekteinflößenden Diensthund der Polizei, der zupackt, wenn es gilt, und der trotz immenser technischer Hilfsmittel der Polizeigewalt aus dem Staatsdienst nicht wegzudenken ist. Und vergessen wir nicht den Rettungshund, wie er beispielsweise bei Lawinenkatastrophen zum Einsatz kommt und dem es immer wieder gelingt, wahre Wunder zu vollbringen und Menschenleben zu retten.

 

Was sie im Dienst zu leisten in der Lage sind, kommt auch der Familie, die mit ihnen lebt, zugute: ihre hohe Lernfähigkeit und die damit verbundene hervorragende Auffassungsgabe. Was kann ein Hund als Freund und Sozialgefährte des Menschen mehr leisten?

 

 


 

© 2005 Verein für Deutsche Schäferhunde e.V. 
http://www.schaeferhunde.de

 

 

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